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Kempten
(mr).
"Das Wetter hält, ichhabe es so bestellt", sagte Wolfgang Fiedler, Chef des Musikvereins
Sankt Mang, und schmunzelte. Gute Voraus- setzungen für das Gemeinschaftskonzert mit
der Musikkapelle Waltenhofen im Innenhof der Kemptener Residenz. 400 Besucherwaren zu diesem Konzert gekommen und waren be-
eindruckt. Reichlich Beifall spendete auch die stellvertretende ASM-Präsidentin Centa
Theobald: Von der Rhythmik und Dynamik her hätten beide Kapellen bei diesem Bläserkonzert ein "hohes Niveau" bewiesen, meinte
sie. Theobald genoss auch das "besondere Fluidum der historischen Kulisse", Axel Maucher, ein studierter Musiker, ist
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seit Anfang des Jahres in Sankt Mang ein
engagierter und hingebungsvoller Dirigent. Mit "Tokyo Adventure" gelang ihm und seinen Schützlingen ein monumentales Tongemälde, das die japanische Hauptstadt in ihrer
typischen Weise beschreibt: Von der majestätischen Atmosphäre des Hafens von
Yokohama und der City-Hektik bis hin zu Ruhe und Frieden im Kannon- Tempel und einer Tee- Zeremonie mit den üblichen Koto-Klängen.
Nach Peter Maffeys "Tabaluga" stellte die Sankt Mangerin Jennifer Krusch die "Zwins" (Zwillinge) vor. Das mit einem "Grandioso" endende Stück widmete sie dem
Musikantenehepaar Petra und Peter Sattelmair, das vor sieben Wochen stolze Eltern von Zwillingen
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geworden war. Der
Musikverein Waltenhofen, der nächstes Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert und neben seinem Vorsitzenden
Josef Graf mit zwei routinierten Dirigenten (Lothar Geist und Wolfgang Böck) auftrat, ließ goldene Swing-Zeiten aufleben. Mit "The Best of Beatles" konnte sich auch die junge Ansagerin Stefanie Bredel
identifizieren. Evergreens wie "Let it be" oder "Obla di Obla da", erfreuten das
Publikum. Aber auch die Waltenhofener Kapelle vollendete ein um- fangreiches Tongemälde. Im Mittelpunkt stand der Schweizer Berg "Pilatus", auf
dessen Gipfel Abenteurer einen schaurigen und meist erfolglosen Kampf gegen einen Drachen führten.
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