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Waltenhofen l
az l Erfrischend moderne Blasmusik bot der Musikverein Waltenhofen
seinen Zuhörern beim Frühjahrskonzert in der Mehrzweckhalle. Neben
Märschen und Polkas standen hauptsächlich zeitgenössische Stücke
auf dem zweistündigen Programm.
Eröffnet wurde der
Abend mit dem „Olympia"-Marsch von Jaroslav Labsky. Danach
wurde das Publikum mitgenommen auf eine Reise zum Drachenberg „Pilatus".
Mit diesem kontrastreichen Stück von Steven Reineke zeigten die
knapp 40 Musikerinnen und Musiker
bereits sehr früh ihr Können und erhielten viel Applaus.
Mit Georg Friedrich
Handels Komposition „Farinelli" und Guiseppe Verdis
Ouvertüre zur Oper „Nabucco" kamen Freunde der klassischen
Musik auf ihre Kosten. Die Filmmusik „The way we were" aus
dem gleichnamigen Film von 1975 wurde in Form eines Posaunensolos
von Michael Besserer gefühlvoll vorgetragen. Das Trompetenregister
mit den Solisten Wolfgang Böck, Hubert Prestel und Willi Gast
überzeugten mit ihrer Darbietung von „Buglers Holiday".
Bevor es für Musiker und Zuhörer in die Pause ging, wurde noch ein
Ausflug in die Welt der Fantasie unternommen - das ist Thema des
beliebten Oberstufenstücks „Imagasy" von Thiemo Kraas. Auch
hier überzeugten die Musiker und zeigten die Bandbreite ihres
Könnens.
Glenn Miller und Ray
Charles
Den zweiten Teil
eröffnete der Musikverein mit einem Medley aus der „West Side
Story". Das anspruchsvolle Stück von Leonard Bernstein
meisterten die Musikerinnen und Musiker gekonnt. Besonders
begeistert zeigten sich die zahlreichen Zuhörer auch von den
bekannten Melodien des Musicals „Starlight Express" sowie von
„Caravan Theme", der Titelmelodie zum Film „Der Herr der
Karawane".
Besonders am Herzen
lag den beiden Dirigenten Wolfgang Böck und Lothar Geist auch die
Musik von Glenn Miller und Ray Charles. So stand jeweils ein Medley
dieser Künstler auf dem Programm. Des Weiteren
freuten sich die Dirigenten über einen Zuhörer: Eckart Auer. Er
arrangierte den Bossa Nova „Contessa" von Lennie Niehaus, der
ebenfalls schwungvoll vorgetragen wurde. Abgeschlossen wurde das
Konzert mit Elton Johns „Circle of Life", der Musik aus „Der
König der Löwen". Doch die Musiker wurden erst nach zwei
Zugaben („Flashdance" und „Mars der Medici") vom
begeisterten Publikum entlassen. Stefanie Bredel moderierte den
Abend mit Texten von Christoph Besler. |