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Waltenhofen Gleich
drei verschiedene Musikkapellen gestalteten den Konzertabend des
Musikvereins Waltenhofen. Den Anfang machte das im März gegründete
Vorstufenorchester Niedersonthofener See unter der Leitung des
Waltenhofeners Wolfgang Böck. Für die 24 Mädchen und Jungen im
Alter von zehn bis 15 Jahren war es das erste offizielle Konzert vor
großem Publikum.
Das erste Stück des
Abends war „Aller Anfang ist schwer", jedoch vermittelten die
Jungen und Mädchen diesen Eindruck überhaupt nicht: Sie spielten
stattdessen engagiert und mutig auf. Auch die Melodien von Walt
Disney wurden mit „Colors of the wind" und „Fluch der
Karibik" schwungvoll und harmonisch vorgetragen. So war es
nicht verwunderlich, dass die Zuhörer die jungen Musikerinnen und
Musiker nicht ohne Zugabe entließen.
Danach kam die
Musikkapelle Holzgau zum Zug. Die Tiroler, zu denen eine über
40-jährige Freundschaft besteht, begannen mit dem „Graf Zeppelin
Marsch" von Carl Teike. Bereits dieser zeigte, wie harmonisch
und genau das Orchester zusammenspielte. Ein besonderes Augenmerk
legte Dirigent Ha- |
rald Beyrer an diesem
Abend auf die Kompositionen von Jacob de Haan, denn neben „La
Storia" trugen die Musiker auch „Concerto D'Amore" von
dem bekannten niederländischen Komponisten vor. Diese Stücke
wurden sehr schwungvoll und engagiert gespielt. Nach der Polka „Gute
Freunde" erklatschte sich das Publikum noch eine Zugabe von den
Tiroler Musikerinnen und Musikern, die insgesamt hervorragend
aufspielten.
Abschließend rundete
der Gastgeber, der Musikverein Waltenhofen, den Abend ab. Das
Programm begann mit „Fanfare, Chorale and Dance", einem
irischen Stück basierend auf einem Volkslied. Danach erfüllten
Indianerklänge die voll besetzte Mehrzweckhalle, mit „Mazama",
einem mystischen Stück von Jay Chattaway.
Das Medley „Taus of
the Unex-pected" zeigte die Vielseitigkeit des Orchesters.
Freunde der traditionellen Blasmusik freuten sich über die „Katharinen-Polka"
und den Marsch „Hoch Heidecksburg" als Zugabe.
Alles in allem ein
äußerst gelungener Konzertabend, den alle drei Dirigenten modern,
aber auch traditionell gestalteten, (az) |