| Zeitungsberichte Musikheimbau |
| Zeitungsbericht 31.03.2003 |
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Schwimmbad-Sanierung endgültig gestorben Grund: zu hohe Kosten - Jetzt Proberaum für Musikverein Waltenhofen (sb). Jetzt ist es soweit: Das Waltenhofener Schulschwimmbad ist endgültig gestorben. Nach zweijährigen Überlegungen wird das Bad aus Kostengründen nicht saniert und einer anderen Nutzung zugeführt: Der Musikverein Waltenhofen soll hier einen Probenraum bekommen, wie der Waltenhofener Bauausschuss entschied. Zwei Jahre lang nahmen sich die Verantwortlichen, um über die Zukunft des maroden Schulschwimmbades zu entscheiden. Bereits bei der ersten Diskussion im Dezember 2001 erklärte Bürgermeister Robert Wegscheider: "Wir haben die 2,5 Millionen Mark nicht, daher kann ich die Verantwortung gegenüber den Bürgern nicht übernehmen". Im Juli 2002 war das Schulschwimmbecken erneut Thema im Gemeinderat. Damals hieß es, die Gemeinde müsse den Gürtel enger schnallen, die Entscheidung wurde auf 2003 verschoben. Und jetzt ist es endgültig: Das Schulschwimmbecken bleibt aus Kostengründen geschlossen. Denn die finanzielle Situation der Gemeinde habe sich nicht verbessert, für die Sanierungskosten müsste man einen Kredit von rund 1,3 Millionen Euro aufnehmen, stellten Kämmerer Franz Dreier und Bürgermeister Wegscheider fest, Gemeinderat Christian Sprinkart fragte an, ob es nicht doch noch einen Weg gibt, um dieses Bad retten zu können. Christian Kühnel plädierte für eine Ratsentscheidung. Mit deutlicher Mehrheit entschied sich das Gremium für eine Schließung und dafür, diese Räumlichkeiten einer anderen Nutzung zuzuführen -nämlich dem Musikverein Waltenhofen. Er will das Bad zu einem Probenraum umbauen. Arbeit und Kosten trägt der Musikverein, sodass der Bauausschuss nichts einzuwenden hatte. Die Abbrucharbeiten für den Beckenrandwulst übernimmt die Gemeinde. Musikvereins-Vorsitzender Josef Graf ist froh, das Gebäude nutzen zu können: "Es wird aber noch ein Jahr dauern, bis wir den Umbau erledigt haben." Der Proberaum im Stadel gegenüber dem Baustoffhandel Kleinlein, sei für Kapelle und Jugendgruppe zu klein. (Bericht Allgäuer Zeitung 31.03.2003) |
Seitenanfang 16.10.2004 Pressespiegel
| Zeitungsbericht 16.10.2004 |
| Im
alten Schwimmbad regiert jetzt der Taktstock
Waltenhofen: Musiker krempeln für neues Domizil Ärmel hoch
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| Waltenhofen
(sb). Ein lang gehegter Wunsch der Musikkapelle Waltenhofen geht in
Erfüllung: Der Umbau des ehemaligen Schulschwimmbades zum Musikerheim
ist fertig. Um ihren Traum er- füllen zu können, krempelten die
Mitglieder die Arme hoch und leisteten ehrenamtlich über 6000
freiwillige Arbeitsstunden, so dass rund 60000 Euro eingespart wurden.
Eingeweiht wird das Domizil am Samstag, 16. Oktober, mit einem Festakt
für geladene Gäste. Tags darauf folgt ein "Tag der offenen
Tür",
Über 30 Jahre konnte die rund 45 Mann starke Kapelle
in einem ehemaligen Stall der Familie Linß in Rauns proben, berichtet
Vor- sitzende. Josef Graf dankbar. Doch dieser Raum war auf Dauer zu
klein. Als im Jahr 2002 endgültig feststand, dass das Hallenbad der
Hauptschule Waltenhofen geschlossen wird, trat die
Kapelle auf den Plan: Sie stellte den Antrag, die Räume zum Musikerheim
umbauen u dürfen. Der Gemeinderat stimmte zu, unter der Auflage, dass
keine finanziellen Leistungen zu erwarten seien. Bericht Allgäuer Zeitung 16.10.2004 |
und neue
Wände errichtet. Den Schwimmbereich deckt eine Balkenkonstruktion ab,
.die auf den gesamten Bodenbereich erweitert wurde. Weiter ging es mit
der Verlegung eines hellen Holzfußbodens. Wände wurden eingezogen, um
Räume für das Notenarchiv, Instrumente und einen zusätzlichen kleinen
Proberaum zu schaffen. Den Umbau finanzierte die Musikkapelle überwiegend aus Eigenmitteln - nicht zu vergessen die 6000 freiwilligen Arbeitsstunden im Wert Von 60000 Euro. Etliche heimische Handwerker spendeten Material, zudem gab es einen Zuschuss aus dem Kulturfonds des Freistaates. Sonntag, 17. Oktober, 13 bis 17 Uhr: Tag der offenen Tür im neuen Musikerheim mit der Jugendkapelle Niedersonthofener See und einer Dia-Show.
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31.03.2003 Seitenanfang 30.11.2004 Pressespiegel
| Einst ein
Schwimmbad, jetzt Probe-Raum für Musiker
Musikverein Waltenhofen feiert den Abschluss des Umbaus |
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| Waltenhofen
(sb). Wo vor zwei Jahren die Schulkinder im Gemeinde eigenen Schwimmbad an der Grund- und Hauptschule in Waltenhofen das Schwimmen lernten, hat nach umfangreichen Umbauarbeiten der Musikverein eine neue Bleibe bekommen. "Es dürfte in Bayern einmalig sein, dass ein Bad einem anderen Zweck zugeführt wird", resümierte Bürgermeister Robert Wegscheider anlässlich eines Festabends zur Einweihung des neuen Musiker-Proberaums im ehemaligen Schulschwimmbad. Ende des Jahres 2002 hatte der Gemeinde- rat darüber zu entscheiden, wie es mit dem Schulschwimmbad weiter gehen soll. Eine dringende Sanierung stand bevor, die rund eine Million Euro kosten sollte. Nach ausgiebigen Diskussionen fasste der Gemeinderat
Waltenhofens Musikvereins-Vorstand Josef Graf (links) überreichte der tragenden Säule des Projekts, Xaver Wegscheider (rechts), die, Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied. In der Mitte dahinter Moderator Christoph Besler. |
den
einstimmigen Beschluss, das Bad einer anderen Nutzung zuzuführen. Postwendend bewarben sich die Musiker darum, das Bad in eigener Regie umbauen zu dürfen. Gesagt, getan. Nach über einem Jahr Bauzeit mit rund 6000 unentgeldlichen Arbeitsstunden, zahlreichen Spenden durch die heimische Geschäftswelt und finanziellen Kraftanstrengungen des Musikvereins wur- den die Räume bei einem Festabend gesegnet und ein Kreuz geweiht. Der Musikvereinsvorsitzende Josef Graf zeigte sich stolz auf seine Musiker und die Freunde der Blasmusik, die diesen Kraftakt vollendet hätten. Er dankte der Gemeinde für die Zustimmung zum Umbau, den Mitgliedern und vielen Gönnern. Zugleich erwähnte er, dass der Verein trotz der 6000 Stunden Eigenleistung noch 30000 Euro Eigenkapital einsetzen musste. "Dankenswerter Weise be- kamen wir vom Kulturfonds Bayern einen Zuschuss", betonte Graf. Bereicherung für die Gemeinschaft Die ökumenische kirchliche Weihe vollzogen die beiden
Pfarrer Roland Buchenberg und Heinz Funk. Sie bezeichneten den Um- bau
als Bereicherung für die Gemeinschaft. Bürgermeister Robert
Wegscheider gratulierte den Musikern zu ihrem Einsatz: "Hier ist
ein Schmuckstück in der Gemeinde entstanden." Josef Allgayer vom
Allgäu-Schwäbischen Musikbund gratulierte und stellte zugleich fest,
dass nun auch die Jugendkapelle mit ihren 60 Musikern eine Bleibe
gefunden hätten. Bericht Allgäuer Zeitung 30.11.2004 |
16.10.2004 Seitenanfang Pressespiegel
Musikheim Bilder vom Umbau Bilder Festakt